Reisevorschlag: 10 Tage Armenien

REISEDAUER: 10 TAGE / 9 NÄCHTE

Leistungen:

  • Flug nach Jerevan ab/bis Deutschland
  • 5 x Übernachtung in Jerewan
  • 4 x Frühstück in Jerewan
  • 1 x Übernachtung/Frühstück in Haghpat oder bei Alawerdi
  • 1 x Übernachtung/Frühstück in Dilidschan
  • 1 x Übernachtung/Frühstück in Hermon
  • 1 x Übernachtung/Frühstück in Goris
  • Busgestellung und deutschsprachige Begleitung während der gesamten Reise
  • 1 x Kaffeepause
  • 6 Mittagessen während der Ausflüge
  • 3 x Abendessen
  • Lawasch backen und Brotverkostung
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Trinkwasser an allen Tagen
  • Duduk Konzert im Tempel von Garni
  • Fahrt mit der längsten Pendel-Seilbahn der Welt in Tatev
  • Nutzung Audio System „Quietfox“
  • Reiseunterlagen (Reiseführer, Kofferanhänger, etc.)

BEISPIEL REISEVERLAUF:

Tag 1: Flughafen – Jerewan

Flug nach Jerewan. Transfer zu Ihrem Hotel, Check-In und Zeit zum Ausruhen. Übernachtung in Jerewan

Tag 2: Jerewan – Saghmosavank – Amberd - Haghpat

Feier der heiligen Messe und anschließend Besuch des Klosters Saghmosavank (Kloster der Psalmen), welches an der atemberaubenden Kasagh-Schlucht von Ashtarak liegt und der Kirche Karmravor wurde im 7. Jh. als Grabkirche erbaut. Das Kloster begrüßt einem mit seiner Westfront und scheint auf einer großen Ebene zu stehen. Im Skripttorium des Klosters wurden zahlreiche Handschriften geschaffen. Das verheerende Erdbeben 1988 fügte dem Kloster schwere Schäden zu, die erst in den letzten Jahren behoben werden konnten. Das Kloster steht heute in seinem ganzen Glanz und Pracht. Weiterfahrt zur Festung Amberd (10.-13. Jh.), am Südhang des Aragats, welche mit ihrer Lage faszinieren versteht. Sie zeigt die Prinzipien des Festungsbaustils des mittelalterlichen Armeniens. Amberd steht nämlich auf einem Felsen, der an drei Seiten von tiefen Schluchten umgeben ist und diente lange Zeit als ein strategischer Punkt. Neben der Festungsanlage und der alten Kirche aus Tuffstein, die der Feldherr Wahram Pahlawuni im Jahre 1026 errichten ließ. Hier finden sich noch Teile des einst prachtvollen Palastes, in dem die Fürsten zu ihren Herrschaftszeiten lebten auf dem Gelände. Fühlen Sie sich in eine andere Zeit versetzt und lassen Sie die Ruinen vor ihrem inneren Auge neu entstehen. Übernachtung in Haghpat oder bei Alawerdi

Tag 3: Haghpat – Akhtala – Dilidschan- Gsochavank

Auf dem Hochplateau über der Stadt Alaverdi thront die Klosteranlage Haghpat (10.Jh.), neben dem Kloster Sanahin geistiges Zentrum Armeniens im frühen Mittelalter. Beide Klöster zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Kloster Haghpat war ein Wehrkloster, das über dem gleichnamigen Ort von weitem sichtbar thront. Eingebettet in die Berg-Landschaft scheint die Anlage als wüchse sie aus der Erde empor. Hier können Sie die feinornamentierten Kreuzsteine bewundern. Besonders bekannt ist hier der Erlöserkreuzstein von Meister Wahram. Das älteste sakrale Gebäude ist die Heilig-Kreuz-Kirche, auch Kirche vom Heiligen Zeichen genannt; armenisch: Nshan-Kirche. Im Anschluss Fahrt zum Kloster Akhtala (10.-12.Jh.), das russische, armenische und georgische Einflüsse aufweist. Außen verfügt das Kloster über fein modellierte Ornamente, innen ist sie mit wunderschönen Fresken geschmückt, deren intensive blaue Hintergrundfarbe aus Kupfer gewonnen wurde. Das Kloster der Akhtala besteht aus drei Kirchen, Glockentürme, Halle und Steinhäuser. Die Hauptkirche Astvatsatsin (Heilige Jungfrau) wurde im 13. Jh. erbaut, und hat eine rechteckige Struktur intrigiert mit Kreuzförmigen Gewölbe. Die Hauptkirche befindet sich im Zentrum der Festung. Heutiges Tagesziel: Dilidschan. Als “Schweiz Armeniens“ bezeichnet, bezaubert Dilidschan mit alten Holzhäusern aus dem 19.Jahrhundert. Das Kloster Goschavank (12-13 Jh.) ist für seine besonders fein gearbeiteten Kreuzsteine (Chatschkare) bekannt. Das Kloster wurde auf der Stelle des früheren Klosters Nor Ghetik errichtet, welches 1188 bei einem Erdbeben zerstört worden war. Das Goshavank Kloster wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Der herausragende Armenische Schüler und sozial engagierte Gosh hat sich am Bau beteiligt, von dem es schlussendlich den Namen erhielt. Zahlreiche gut erhaltene Armenische Khatschkars (Kreuzsteine) befinden sich in unmittelbarer Nähe des Klosters. Übernachtung in Dilidschan

Tag 4: Sewansee – Noratus – Hermon

Am Morgen Spaziergang durch die Altstadt Dilidschans. Fahrt zum Sewansee, der blauen Perle Armeniens. Der auf 2000, Höhe gelegene See ist der größte Süßwassersee im ganzen Kaukasus und größter alpiner See der Erde. Der See liegt knapp über 2.000 m über dem Meeresspiegel. Sewan hat vulkanische Herkunft und ist mit über 3.000 m hohen Gebirgen umgeben. Auf einer Halbinsel befindet sich das Kloster Sevanavank aus dem 9.-13. Jh. Von der einstigen Pracht sind nur noch zwei einander sehr ähnliche Kirchen übriggeblieben, die Apostelkirche und die Muttergotteskirche. Mittagessen in einem Restaurant am See. Weiter geht es zum berühmten mittelalterlichen Friedhof von Noratus, auf dem fast 900 Kreuzsteine stehen. Datiert aus den 13. bis 17. Jahrhunderten, zeugen diese reich verzierten Grabsteine und Denkmäler von der hohen Steinmetzkunst und der tiefen Religiosität der Armenier. Auf Grund der beträchtlichen Anzahl von Chatschkars wird diese Stätte auch Friedhof der Kreuzsteine genannt.  Weiterfahrt über einen der eindrucksvollsten Pässe Armeniens, den Orbelian Pass (2410m). Nach der Passhöhe erkunden Sie die gut erhaltene Karawanserei aus dem 13. Jh. und genießen wie einst die Reisenden auf der Seidenstraße den Blick über das Tal von Selim und die Bergketten von Vayots Dzor. Diese Karawanserei ist nur eine von vielen in Armenien, Übernachtungsplätzen für Karawanen, welche mit Waren beladen, die für die Märkte in Europa und Orient bestimmt waren. Übernachtung in Hermo.

Tag 5: Chndsoresk - Tatev – Goris

Fahrt in das Höhlendorf von Chndsoresk, mit seinen zahlreichen in den weichen Kalksteinfelsen gegrabenen Höhlenwohnungen, die bis zur Mitte des 20. Jh. bewohnt wurden. Neben Gebäuderuinen aus dem 19. Jahrhundert blieben im Tal die Hripsime-Kirche, eine dreischiffige Basilika aus dem 17. Jahrhundert, sowie eine einschiffige Kirche und die Ruinen einer Einsiedelei erhalten. Weiterfahrt zum Klosterkomplex von Tatev, welches durch eine Seilbahn über die Worotan-Schlucht mit dem Ort Halidsor verbunden ist. Das Kloster wurde zwischen dem 9. Und 13. Jahrhundert erbaut und wurde ein Zentrum armenischen Geistes und armenischer Kultur. Hier wirkten Philosophen, Musiker, Maler, Kaligrafen und Mönche. Die Gelehrten des Klosters erstellten Manuskripte für die gesamte armenische Welt. Gegründet im neunten Jahrhundert, ist Tatev heute ein hervorragendes Architekturdenkmal. Drei Kirchengebäuden aus dem zehnten bis dreizehnten Jahrhundert. Umschlossen von einer mächtigen Wehrmauer. Tatev aber auch wieder zu einem wichtigen geistlichen Zentrum der armenisch-apostolischen Kirche geworden. Schon im Mittelalter gab es hier eine berühmte Universität. Das Dorf Tatev ist mit seiner berühmten Klosteranlage, eines der bedeutendsten mittelalterlichen Zentren der armenischen Kirche und Wissenschaft. Dies belegen außerordentliche architektonische und künstlerische Zeugnisse an den Gebäuden. Spaziergang durch das Dorf. Übernachtung in Goris.

Tag 6: Tag umstellen auf Noravank – Areni – Chor Virap

Inmitten hoher roter Felsen liegt die Klosteranlage Noravank, die durch wunderschöne Außenreliefs und eine der schönsten dreigeschossigen Mausoleums Kirchen Armeniens beeindruckt. Die Klosteranlage besteht heute aus dem Johannes dem Täufer geweihten Hauptkirche Surp Karapet mit dem ihr vorgelagerten Gawit (Eingangshalle). An die Hauptkirche angebaut ist die Gregorkirche Surp Grigor. Innerhalb der Umfassungsmauern aus dem 17. und 18. Jahrhundert befinden sich auch die Kirche der Mutter Gottes Surp Astvatstin sowie die Ruine der zerstörten ersten Täuferkirche. Auf dem Weg Richtung Chor Wirap liegt, im Weingebiet Areni, die bis heute älteste entdeckte Weinhöhle der Welt, datiert auf ca. 6000 v. Chr. (Besuch optional / die Ausgrabungen dauern noch an). Mittagessen in einem Fisch- oder Höhlenrestaurant.  Weiterfahrt in die Ararat Ebene zum Chor Virap (4.-7.Jh.), welches untrennbar mit der christlichen Geschichte Armeniens verbunden ist. Von dort aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf den jenseits der türkischen Grenze liegenden heiligen Berg der Armenier, Ararat.  Rückfahrt nach Jerewan. Übernachtung in Jerewan.

Tag 7: Stadtrundfahrt – Nationalmuseum- Schwalbenfestung

Nach dem Frühstück im Hotel treffen Sie Ihren Reiseleiter und beginnen die Besichtigung Jerewans, der Hauptstadt Armeniens. Erbaut an den Ufern des Flusses Hrazdan vor der Kulisse des biblischen Berges Ararat ist die Hauptstadt von Armenien eine moderne eurasiatische Metropole, in der die Tradition mit dem Modernismus harmoniert. Das moderne Eriwan ist ein beeindruckendes Ensemble aus monumentalen Bauten sowjetischer Architektur, breiten Alleen, riesigen Plätzen und üppig grünen Parkanlagen. Im neoklassischen Stil errichtete Gebäude und moderne Konstruktionen vervollständigen das einzigartige Bild einer Stadt, die seit Jahrhunderten ihre ununterbrochene historische Präsenz behauptet. Im Schatten der Geschichte zeigen das intensive kulturelle Leben und die lebendige Straßenkultur mit dem mediterranen Temperament das moderne Gesicht einer Stadt auf, die es wert ist zu entdecken. Sie besuchen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt u.a. Platz der Republik, Kaskade, Abowjanstraße sowie das Nationalmuseum.  Nach einer Kaffeepause geht es zur Schwalbenfestung (Zizernakaberd) - ein Denkmalkomplex zum Gedenken der Opfer des Völkermords an den Armeniern im Jahre 1915. Zum Abschluss des ersten Tages besuchen Sie die Obst- und Gemüsemarkthalle von Jerewan. Optional Besuch einer Brandyfabrik mit Führung und Verkostung verschiedener Sorten. Willkommensabendessen in einem lokalen Restaurant mit armenischer Live-Musik.  Übernachtung in Jerewan.

Tag 8: Matenadaran – Garni – Geghard – Jerewan

Den Auftakt bildet der Besuch des Museums Matenadaran, mit der größten Sammlung altarmenischer Handschriften und Miniaturbilder, einem Weltdokumentenerbe der UNESCO mit mehr als 18.000 Manuskripten. Das Museum ist weltweit eines der ältesten und reichsten Aufbewahrungsorte für Bücher.Weiterfahrt zum Höhlenkloster Geghard (4-7. Jh. UNESCO Weltkulturerbe), welches eine herausragende natürliche Akustik besitzt. Bei einem exklusiven Vokalkonzert bekommen Sie hiervon eine Kostprobe (fakultativ). Das Kloster zählt zu den bedeutendsten Bauten der Armenischen Apostolischen Kirche. Ebenfalls charakteristisch für diese Zugehörigkeit, sind die in Fels gehauenen Räume und Höhlen sowie die armenische Kunst, der Chatschkar. Der Nachmittag gehört dem Besuch des heidnischen Tempels Garni, Sommerresidenz der armenischen Könige über Jahrhunderte. Der Temple Garni wird auch Sonnentempel genannt, er steht oberhalb einer Schlucht des Flusses Azat, die voller Basaltsäulen ist. Bereits im dritten bis zweiten Jahrhundert vor Christus gab es an dieser Stelle einen heidnischen Tempel. Im Tempel lauschen Sie den Klängen des Duduks, dem armenischen Nationalinstrument. Danach kleine Wanderung zur “Symphonie der Steine“ (optional). Im Dorf Garni werden Sie an der Herstellung von Lawasch (traditionelles Fladenbrot im Lehmofen) teilnehmen. Rückfahrt nach Jerewan.  Übernachtung in Jerewan.

Tag 9: Etschmiadzin – Swartnoz – Jerewan

Nach dem Frühstück Feier der heilige Messe. Anschließend fahren Sie zur Kathedrale Etschmiadzin (303 n. Chr., UNESCO Weltkulturerbe), Sitz des Katholikos der Armenier, Zentrum der Armenisch-Apostolischen Kirche und eine der ersten christlichen Kirchen der Welt. Besichtigung der Hauptkathedrale von Etschmiadzin sowie der Kirche Hl. Hripsime aus dem Jahre 618, die als die charakteristischste aller armenischen Kirchen gilt. Wie der weltbekannte Glockenturm, stammt auch die Gestaltung der Innenräume aus dem 17. Jahrhundert und die Kathedrale von Etschmiadzin ist eine der wenigen ausgemalten Kirchen Armeniens. Sehenswert auch die Sammlung an Chatschkaren aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Ein Pfarrer beantwortet Ihnen gerne Fragen über die armenische Religion und Kirche. Besuch der Schatzkammer von Etschmiadzin.  Mittagessen in einem Bildungs- und Kulturzentrum, wo Sie zahlreiche Gemälde, sowie das Weben von armenischen Teppichen bewundern können. Unweit entfernt beeindruckt die Ruine der Rundkirche Swartnoz (6.Jh., UNESCO Weltkulturerbe), ein Meisterwerk der frühmittelalterlichen Baukunst Armeniens.  Erst seit ihrer Wiederentdeckung im 20. Jahrhundert ist sie teilweise rekonstruiert zu sehen.  Rückfahrt nach Jerewan. Auf dem Flohmarkt, Vernissage, können Sie handgemachte Souvenirs aus Holz, Metall, Keramik, Silber und Gold, für die Lieben zuhause kaufen. Freizeit zum Bummeln. Abschiedsabendessen.  Übernachtung in Jerewan.

Tag 10: Heimreise

Am Vormittag Programm nach Absprache und Möglichkeit. Am Mittag Transfer zum Flughafen und Rückreise.

 

PREIS:

Preis ab 1.199,00 EUR pro Person im Doppelzimmer